Fachschaften

Hier finden Sie die Konzepte unserer Hauptfächer

 

Leistungskonzept Deutsch

Die Richtlinien und Lehrpläne des Landes Nordrhein-Westfalen geben für das Fach Deutsch konkrete Kompetenzerwartungen vor. Diese hat unser Kollegium hinsichtlich Kriterien zur Überprüfung abgeglichen und dazu die Möglichkeiten der Leistungsüberprüfung in einer Übersicht zusammengestellt. Im Folgenden einige zentrale Aspekte unseres Leistungskonzeptes für das Fach Deutsch:

Beispiel für einen Rückmeldebogen aus der 4.Klasse

Die Beurteilungen zu den Lernzielkontrollen (an der IHS „Zeig was du kannst!“ / Zwdk) genannt, erfolgt in allen Klassen gemäß einer Tabelle, dem Rückmeldebogen, in der die Lehrkraft ankreuzt, ob sich das Kind im oberen Leistungsbereich (Ziel) oder im unteren Bereich (Start) befindet; in Klasse 4 wird die Tabelle dann durch Noten ergänzt. Die Rückmeldebögen weisen die bewerteten Kompetenzen aus und führen Übungsmöglichkeiten zu den jeweiligen Kompetenzen auf.

Gewichtung der einzelnen Bereiche

Das Ankreuzzeugnis an der IHS führt – gemäß den Vorgaben des Schulgesetzes NRW – im Fach Deutsch die Bereiche Sprachgebrauch, Rechtschreiben und Lesen  auf. In Klasse 4 werden auf dem Zeugnis neben der Gesamtnote Deutsch auch die Teilnoten in den Bereichen Sprachgebrauch, Rechtschreiben und Lesen ausgewiesen.

40%

Sprachgebrauch

Anteil der Bewertung der Gesamtnote im Fach Deutsch

30%

Rechtschreiben

Anteil der Bewertung der Gesamtnote im Fach Deutsch

30%

Lesen

Anteil der Bewertung der Gesamtnote im Fach Deutsch

Die Leistungsbewertung erfolgt auf Basis der Bereiche:

  • A – (Zwdk),
  • B – (andere Leistungen, z.B. Präsentationen oder Projekte) und
  • C – (sonstige Leistungen – alle mündlichen, schriftlichen und praktischen Leistungen im Zusammenhang mit dem Unterricht).

Das Deutschkonzept zum Download

Leistungskonzept Mathe

Die Richtlinien und Lehrpläne des Landes Nordrhein-Westfalen geben für das Fach Mathe konkrete Kompetenzerwartungen vor. Diese hat unser Kollegium hinsichtlich Kriterien zur Überprüfung abgeglichen und dazu die Möglichkeiten der Leistungsüberprüfung in einer Übersicht zusammengestellt. Im Folgenden einige zentrale Aspekte unseres Leistungskonzeptes für das Fach Mathematik:

Selbst gebastelte Körpermodelle
Matheunterricht

Das pädagogische Verständnis im Mathematikunterricht sehen wir in den Punkten individuelle Förderung und Kompetenzorientierung. Im Bereich der individuellen Förderung legen großen Wert auf eine passgenaue Förderung des einzelnen Kindes. „Leistung“ ist für uns nicht nur eine Momentaufnahme (Produkt), sondern  umfasst auch die Anstrengung und den individuellen Lernfortschritt (Prozess). Im Bereich der Kompetenzorientierung werden sowohl inhaltsbezogene (Arithmetik, Geometrie etc.) als auch prozessbezogene Kompetenzen (Argumentieren, Problemlösen, Modellieren) bewertet.

Wie differenzieren wir?
Mit dem an unserer Schule genutzten Mathelehrwerk gestalten wir eine individuelle Differenzierung für das einzelne Kind auf drei Nieveaustufen: Basis, Training, Extras. Auch nutzen wir spezifischen Förder- und Fordermaterialien. In der FLiP-Zeit findet freies, interessengeleitetes Lernen mit individuellen Plänen statt.
In der Schuleingangsphase liegt ein starker Fokus auf dem Konzept ILSA (Vom Zählen zum Rechnen, Teil-Ganzes-Konzept).

Die Leistungsbewertung basiert auf zwei Säulen, ergänzt durch Dokumentationen und Beobachtungen der Lehrkraft:

  • A – schriftliche Leistungen: Zeig was Du kannst“ (ZWDK), Mini-Abfragen, Bearbeitung der Arbeitshefte, ab Kl. 3 auch 5min-1×1 u.ä.
  • B – Sonstige Leistungen: Mündliche Mitarbeit, Kopfrechnen, Nutzung von Material, Gruppenarbeit, FLiP-Zeit-Dokumentation

Mit Schuleintritt steigern sich auch die Anforderungen im Mathematikunterricht von Klasse zu Klasse. In der Schuleingangsphase (Kl. 1/2) liegt der Fokus auf Vorläuferfähigkeiten und spielerischem Arbeiten. ZWDK dauern i.d.R. 30–45 Min. (ca. 2–3 pro Halbjahr). Die Rückmeldung erfolgt über Rückmeldebögen und in individuellen Gesprächen.
Ergänzend in Klasse 3 steigert sich die Dauer der ZWDK auf 45–60 Min. (ca. 3–4 pro Halbjahr). Ab dem 2. Halbjahr erfolgt eine Bepunktung. In Klasse 4 erfolgt eine verbindliche Benotung der ZWDK. Die Bewertung erfolgt auf Basis der drei Anforderungsbereiche (Reproduktion, Anwendung, Transfer).

Für Kinder und Eltern stellen wir Transparenz zu den „Zeig was Du kannst“ (ZWDK) über Rückmeldebögen her. Wir haben den Begriff bewusst gewählt -weg von der „Kontrolle“, hin zur Präsentation des Gelernten – was das Kind schon kann. Hierbei ist uns die gemeinsame Konzeption wichtig. Die Stufenteams erstellen die Zwdk gemeinsam auf Basis ihrer Unterrichtsplanungen. Alle Klassen einer Stufe schreiben dieselben Aufgaben. Die Rückmeldekultur „Jedes Kind erhält nach einem ZWDK individuelle Übungsvorschläge für die weitere Arbeit in der FLiP-Zeit.“ hat sich etabliert.

Leistungskonzept Englisch

Schülerinnen und Schüler erhalten im Englischunterricht vielfältige Gelegenheiten, ihre sprachlichen Fähigkeiten zu entwickeln, anzuwenden und zu reflektieren. Die Leistungsbewertung berücksichtigt stets alle im Unterricht erbrachten Leistungen, umfasst also mündliche, schriftliche und praktische Beiträge. Sie orientiert sich an den verbindlichen Kompetenzbereichen des Lehrplans sowie an den individuellen Lernvoraussetzungen der Kinder. Da der Englischunterricht primär kommunikativ ausgerichtet ist, liegt der Schwerpunkt der Bewertung auf der Entwicklung der kommunikativen Kompetenzen

Dazu zählen insbesondere Hörverstehen, Sprechfähigkeit, Verständlichkeit, Kommunikationsbereitschaft sowie der situationsangemessene Einsatz einfacher sprachlicher Mittel. Fehler und Unsicherheiten werden als natürlicher Bestandteil des Sprachenlernprozesses verstanden und dienen als Ausgangspunkt für förderorientierte Rückmeldungen. Ziel ist ein lernförderliches Unterrichtsklima, das angstfreies Anwenden der Fremdsprache ermöglicht. Formale sprachliche Richtigkeit hat im Anfangsunterricht eine nachgeordnete Bedeutung. Dementsprechend sind isolierte Grammatik-, Vokabel- oder Rechtschreibtests sowie Diktate nicht zulässig.

Der Bereich sonstige Leistungen im Unterricht umfasst insbesondere mündliche Beiträge, Kommunikationsbereitschaft, Hör- und Hörsehverstehen, die Anwendung der eingeführten Redemittel, Kooperationsfähigkeit, Arbeitshaltung sowie die kontinuierliche Mitarbeit. Die Gewichtung berücksichtigt die starke kommunikative Ausrichtung des Englischunterrichts, wie sie der Lehrplan fordert.

Um eine transparente und ausgewogene Leistungsbewertung zu gewährleisten, legt die Fachkonferenz folgende verbindliche Gewichtung der Leistungsbereiche fest:

15%

Schriftliche
Überprüfungen

35%

Projekte bzw. praktische
Leistungsnachweise:

50%

Sonstige Leistungen
im Unterricht

Gewichtung der Leistungsbereiche

Um eine verlässliche Grundlage für die Leistungsbewertung zu schaffen, hat die Fachkonferenz folgende Festlegungen getroffen:

  • Es wird pro Halbjahr mindestens ein schriftlicher Test durchgeführt. Umfang und Format entsprechen den Vorgaben des Lehrplans für den frühen Fremdsprachenerwerb.
  • Pro Halbjahr wird mindestens ein Projekt durchgeführt.

Die Projekte sind so angelegt, dass sie kommunikative Kompetenzen fördern und produktive Ergebnisse ermöglichen.