- Wir schaffen eine freundliche und einladende Atmosphäre, in der sich jedes Kind angenommen fühlt.
- Feste Bezugspersonen, wie Klassenleitungen und feste OGS-Gruppenleitungen, sind zentrale Ansprechpartner, die durch Rituale wie den Morgenkreis ein Gefühl der Sicherheit und Vorhersehbarkeit vermitteln.
- Patenprojekte zwischen älteren und jüngeren Kindern fördern den Zusammenhalt und unterstützen neue Kinder beim Ankommen.
- Wir ermutigen die Kinder, eigene Ideen zu entwickeln und Entscheidungen zu treffen, etwa bei der Auswahl von Lernpartnern oder Aufgaben im Rahmen von Wochenplänen.
- Methodenlernen, wie die Nutzung von Nachschlagewerken oder die Organisation des Arbeitsplatzes, versetzt sie in die Lage, selbstständig Lösungen zu finden.
- Unsere Lehrkräfte und Mitarbeitenden der OGS verstehen sich als Lernbegleitungen.
- Durch projektorientierten Unterricht, Experimente und außerschulische Lernorte (z. B. Besuche im Museum, Theater) wird der natürliche Forscherdrang der Kinder geweckt.
- Wir nutzen vielfältige Lernformen, die alle Sinne ansprechen, um Freude am Entdecken und Lernen zu erhalten.
- Wir sehen und fördern die unterschiedlichen Stärken und Talente jedes Einzelnen, beispielsweise durch differenziertes Material im Unterricht oder die Teilnahme an verschiedenen AGs (z.B. Sport, Musik, Kunst).
- Individuelle Förderpläne unterstützen sowohl Kinder mit Lernschwierigkeiten als auch hochbegabte Kinder in ihrer Entwicklung.
- Klassen- und Schulveranstaltungen wie Sportfeste, Schulfeste oder gemeinsame Ausflüge stärken den Teamgeist.
- Regeln für das Miteinander im Klassenrat werden gemeinsam erarbeitet, um ein Bewusstsein für die Bedürfnisse der Gemeinschaft zu schaffen.
- Wir pflegen einen transparenten Austausch zwischen Kindern, Lehrkräften, Mitarbeitenden und Eltern, bspw. durch regelmäßige Teamtreffen, Elterngespräche und vor allem offene Klassenzimmertüren.
- Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Kulturen und Lebensweisen ist Teil unseres Schulprogramms, um Vorurteile abzubauen und Neugier zu wecken.
- Grundlegende Werte wie Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft und Fairness werden im Schulalltag vorgelebt, eingefordert und in Geschichten oder Rollenspielen thematisiert.
- Soziales Lernen ist ein fester Bestandteil unseres Unterrichts, um Empathie und einen respektvollen Umgang miteinander zu schulen.
- Wir trauen unseren Lernenden etwas zu und ermutigen sie, auch schwierige Aufgaben anzunehmen und durchzuhalten.
- Fehler sehen wir als Lernchancen und unterstützen die Kinder dabei, konstruktiv mit Rückschlägen umzugehen und Lösungsstrategien zu entwickeln.
Der Namensgeber unserer Schule -
Wer war Ildefons Herwegen?
Unsere Schule trägt den Namen „Ildefons-Herwegen-Schule“. Aber wer war dieser Mann eigentlich und warum ist er so wichtig für uns? Hier erfahrt ihr mehr über ihn:
Ildefons Herwegen wurde als Peter Herwegen geboren. Das war vor sehr langer Zeit, im Jahr 1874, hier in Junkersdorf. Sein Vater war Lehrer an der Dorfschule in Junkersdorf.
Als Peter älter wurde, entschied er sich, Mönch in einem Kloster zu werden. Dort bekam er einen neuen Namen. Ab sofort hieß er: Ildefons. Er lebte im Kloster Maria Laach in der Eifel. Ein Kloster ist ein besonderer Ort, an dem Menschen gemeinsam leben, beten und arbeiten.
Ildefons Herwegen war ein sehr kluger Mann. Er hat viel gelesen, geschrieben und war später sogar der Abt von seinem Kloster. Er hat sich immer für die Schule und für die Bildung von Kindern eingesetzt. Er wollte, dass alle Kinder gut lernen können und die Chance haben, ihre Talente zu entdecken.
Abt Ildefons war auch ein mutiger Mensch. Als in Deutschland die Nationalsozialisten die Macht übernahmen und viele Menschen ungerecht behandelten, half Ildefons Herwegen, da auch er erkannt hatte, dass großes Unrecht geschehen würde. Ein sehr wichtiger Politiker aus Köln, Konrad Adenauer (dieser wurde später sogar der erste Bundeskanzler nach dem zweiten Weltkrieg), wurde von den Nazis seines Amtes als Oberbürgermeister von Köln enthoben. Ildefons Herwegen versteckte Konrad Adenauer fast ein ganzes Jahr lang im Kloster Maria Laach, was sehr gefährlich war.
Ildefons Herwegen starb 1946.
Da sich Ildefons Herwegen so für die Schule in Junkersdorf und die Bildung der Kinder engagiert, aber auch für Rechte und Wertevermittlung eingesetzt hat, wurde unsere Schule im Jahr 1974 nach ihm benannt.
Sein Geist der Offenheit und des Lernens lebt in unserer Schule weiter. Er hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, neugierig zu sein und gemeinsam zu lernen.
Trotz der schwierigen und gefährlichen Zeiten hat Ildefons Herwegen versucht, Menschen zu helfen und für das Richtige einzustehen.

